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Küchen-Elektrogeräte: Die richtige Grundausstattung finden

Für das perfekte Kocherlebnis sind die richtigen Küchen-Elektrogeräte absolut ausschlaggebend. Aus diesem Grund ist eine Küchenplanung auch erst dann erfolgreich, wenn die passenden Gerätschaften gefunden sind. Eine kluge Auswahl sollte in jedem Fall Ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigen. Ob es sich dabei um einen Kühlschrank, einen Backofen, den Geschirrspüler oder das Kochfeld handelt – sie alle erleichtern die tägliche Arbeit in der Küche unheimlich und werden zu tatkräftigen Helfern.

Welche Elektrogeräte unbedingt bei Ihrer Küchenplanung berücksichtigt werden sollten, erfahren Sie in den nachfolgenden Abschnitten.

Diese Geräte sollten in keiner Küche fehlen:

  • Kühlschrank
  • Backofen
  • Kochfeld
  • Dunstabzugshaube
  • Geschirrspüler

KÜHLSCHRANK

Für eine längere Haltbarkeit und Frische der Lebensmittel ist ein Kühlschrank von Nöten. Eine Kühl-Gefrierkombination ermöglicht zudem über das reine kühlen hinaus auch die Aufbewahrung von Tiefkühlprodukten und das Einfrieren von Essen. Bei einer solchen Kombination befinden sich Kühl- und Gefrierbereich in ihrer Anordnung übereinander, weshalb sie deutlich weniger Platz in Anspruch nehmen als zwei Einzelgeräte. Selbstverständlich ermöglicht aber auch ein separater Gefrierschrank eine längere Lagerung.

Wer vor dem Kauf eines neuen Kühlschrankes steht, sollte darauf achten, dass die Kühlschrank-Größe auch tatsächlich zum Haushalt passt. Für Single – oder Zwei-Personen-Haushalte reichen in der Regel 100 bis 150 Liter Nutzinhalt vollkommen aus. Besteht Ihr Haushalt aus mehr als zwei Personen können Sie mit etwa 50 Litern pro Person rechnen. Generell sollte ein Kühlschrank genügend Fächer und Boxen aufweisen. Ein besonderes Augenmerk lohnt es sich dabei auf flexibel einsetzbare Böden aus Sicherheitsglas zu legen. Mit ihrer Hilfe lässt sich der Innenraum eines Kühlschrankes problemlos an die entsprechenden Umstände und Bedürfnisse anpassen. Grundsätzlich ist die Größe des Kühlschrankes also wichtig, damit alle benötigten Lebensmittel Woche für Woche darin verstaut werden können. Auf der anderen Seite ist die Größe des Kühlschrankes aber auch maßgeblich für dessen Stromverbrauch verantwortlich.

In Sachen Stromverbrauch haben Kühlschränke in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung hingelegt. Die angegebenen Energieeffizienzklassen informieren über den jeweiligen Energieverbrauch eines Gerätes und liegen bei Kühl- und Gefriergeräten derzeit zwischen A+++ und A+. Kühlgeräte mit schlechteren Energieeffizienzklassen werden heute hingegen kaum noch angeboten.

Eine weitere Frage, die es vor dem Kauf eines Kühlschrankes zu beantworten gilt, stellt sich hinsichtlich der Einbauweise. Grundsätzlich können Sie zwischen einem freistehenden Kühlschrank oder einem Einbaugerät wählen. Während ein Nachteil früherer Einbaukühlschränke in deren kleinen Größe bestand, findet man heutzutage zwischen den Varianten keine Größenunterschiede mehr. Auch Einbauschränke weisen dementsprechend eine komfortable Größe auf und fügen sich darüber hinaus perfekt in die Optik einer Küche ein. Freistehende Modelle hingegen können mit ihren auffälligen, stylischen Flügeltüren überzeugen. An dieser Stelle entscheiden also die persönlichen Geschmäcker.

BACKOFEN

Der Festtagsbraten nach Omas Art muss saftig und die Pizza besonders knusprig sein: Der moderne Backofen muss mitunter vielen Anforderungen gerecht werden. Beim Kauf eines neuen Backofens sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das entsprechende Modell über eine gewisse Grundausstattung verfügt. So sollten beispielsweise die Betriebsarten Heißluft, Ober- Unterhitze und eine Grillfunktion vorhanden sein. Darüber hinaus bieten sich etwa vier bis fünf Ebenen an, auf denen die Backbleche eingeschoben werden können. Ein Backofen ist außerdem mit einer Reihe an praktischen Zusatzfunktionen erhältlich. Von einer Schnellaufheizung über die Intensivbackfunktion bis hin zu einem Vakuum- oder Sous-vide-Dampfgarer ist hier an besonderen Features wirklich alles zu finden. Was ein guter Backofen an dieser Stelle tatsächlich können muss, hängt allerdings ganz von Ihnen und Ihren individuellen Ansprüchen und Wünschen ab. Über diese sollten Sie sich daher unbedingt vor dem Kauf eines Backofens im Klaren sein, schließlich verkörpert das Gerät meist eine Anschaffung für viele Jahre.

Bei einem Backofen handelt es sich in der Regel um ein Einbaugerät, welches unabhängig vom Kochfeld mit Strom versorgt wird. Daher können Backofen und Kochfeld auch räumlich voneinander getrennt platziert werden. Grundsätzlich sollte ein Einbaugerät in einer bequemen und ergonomisch sinnvollen Sicht- und Arbeitshöhe in einem Hochschrank verbaut werden. Die Unterkante des Backofens entspricht somit der Oberkante der Küchenarbeitsplatte.

Wer denkt, dass die praktischen Funktionen nach dem eigentlichen Backvorgang enden, hat weit gefehlt. Viele Backöfen verfügen heutzutage über eine Selbstreinigungsfunktion und lassen Reinigung und Pflege zum Kinderspiel werden. Bei dieser Selbstreinigung, auch Pyrolyse genannt, werden sämtliche Rückstände im Ofen verbrannt. Die entstandene Asche lässt sich nach dem Vorgang einfach beseitigen und der Backofen erstrahlt wieder in neuem Glanz.

KOCHFELD

Auch bei dem Kauf eines Kochfeldes ist die Auswahl an unterschiedlichen Varianten schier unendlich. Darum ist es auch hier empfehlenswert, dass Sie sich bereits vor dem Kauf im Klaren darüber sind, welchen Anforderungen das neue Kochfeld gerecht werden muss und wie Ihre persönlichen Bedürfnisse aussehen. Je nachdem wie diese ausfallen, eignen sich unterschiedliche Kochfelder.

ELEKTROKOCHFELDER

Ein Elektrokochfeld besteht aus einer Oberfläche aus Glaskeramik und darunter liegenden Heizspiralen. Sind die Heizspiralen in Betrieb, leuchten diese rot und verleihen dem Elektrokochfeld damit sein typisches Aussehen. Ein besonderer Vorteil eines Elektrokochfelds besteht darin, die Restwärme der einzelnen Kochplatten auch nach Ausschalten noch nutzen zu können.

Es handelt sich also um eine solide Kochmöglichkeit mit einer edlen Optik, die in jeder Küche eine gute Figur macht. Die schwarze Glaskeramik bietet zudem eine äußerst pflegeleichte Oberfläche, die sich bei Bedarf schnell reinigen lässt.

INDUKTIONSKOCHFELDER

Induktionskochfelder vereinen die Vorteile von Gas- und Elektrokochfeldern. Auch sie verfügen über eine Oberfläche aus Glaskeramik, unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Funktionsweise jedoch komplett von den Elektrokochfeldern. Induktionskochfelder entwickeln die zum Kochen benötigte Wärme durch magnetische Ströme. Diese werden von speziellen Spulen innerhalb des Kochfeldes erzeugt und erhitzen lediglich die auf dem Kochfeld befindlichen Töpfe und Pfannen (und das äußerst schnell!). Die Glaskeramik hingegen wird nicht erhitzt, wobei sie auch nicht ganz kalt bleiben kann, da das Kochgeschirr die Wärme wiederum an sie angibt. Hinsichtlich des Pflege- und Reinigungsaufwandes bedeutet dieser Umstand, dass sich auf der Oberfläche des Kochfeldes nichts einbrennen kann und die Reinigung deutlich leichter ausfällt.

Induktionskochfelder erhitzen das Kochgeschirr und die darin enthaltenen Gerichte fast genauso schnell wie Gaskochfelder und weisen dabei auch noch einen geringen Energieverbrauch auf. Die Hitze wird nämlich exakt auf die Topfgröße übertragen, das heißt, dass auch bei einem kleinen Topf auf einem großen Kochfeld keine Energie verloren geht. Variable Kochzonen mit Bridge-Funktion sind zum Beispiel auch für große Bräter geeignet, da sich die Hitze gleichmäßig über die Fläche verteilt. Denken Sie jedoch daran, dass Sie für den Betrieb von Induktionskochfeldern spezielles, ferromagnetisches Kochgeschirr benötigen. Dieses ist mittlerweile aber überall erhältlich und kann zu erschwinglichen Preisen erworben werden.

Preislich sind die Induktionskochfelder im etwas höheren Preissegment angesiedelt, wobei die genauen Anschaffungskosten immer auch nach Art der gewählten Funktionen variieren.

Wie werden Kochfelder gereinigt?

Die Pflege und Reinigung von Elektro- und Induktionskochfeldern gestaltet sich unter anderem aufgrund ihrer glatten Oberfläche als besonders leicht. Induktionskochfelder bieten zusätzlich den Vorteil, dass sich weder Flüssigkeiten noch Speisereste auf dem Kochfeld einbrennen können. Grundsätzlich reichen für die Beseitigung einfacher Verschmutzungen ein feuchtes Tuch und gegebenenfalls etwas verdünntes Spülmittel völlig aus. Auf Scheuermittel, scharfe Reiniger oder Scheuerschwämme sollten Sie hingegen gänzlich verzichten. Bei hartnäckigem Schmutz kann außerdem auf einen Glasschaber zurückgegriffen werden, wobei hier unbedingt ein achtsamer Umgang erfolgen sollte. Darüber hinaus sind spezielle Schwämme zur Reinigung von Glaskeramik-Kochfeldern auf dem Markt erhältlich.

Sämtliche Reinigungshinweise gelten grundsätzlich auch für Gaskochfelder, wobei es hier noch weitere Details zu beachten gilt. So sollten beispielsweise keine Messer oder ähnliches zur Reinigung des Kochfeldes eingesetzt werden. Für das regelmäßige Säubern von Brenner und Roste greifen Sie idealerweise auf Seifenwasser und eine nicht-metallische Bürste zurück. Wichtig dabei ist, dass alle Komponenten des Kochfeldes nach der Reinigung wieder getrocknet werden, damit bei einem erneuten Kochvorgang keine Beschädigungen entstehen.

Grundsätzlich gilt für alle Kochfelder jedoch: Beachten Sie die angegebenen Pflegehinweise des Herstellers.

Wie schließt man Kochfelder richtig an?

Für die Inbetriebnahme eines Kochfeldes ist der Anschluss an den Starkstrom notwendig. Dieser darf ausschließlich von einem kundigen Fachmann vorgenommen werden. Bei einem eigenständigen Anschluss drohen unterschiedliche Gefahren - vom Verlust der Herstellergarantie bis hin zu schwerwiegenden Verletzungen. Keine Angst... den Anschluss übernehmen wir für Sie!

Was bedeutet „autarkes Kochfeld“?

Autarke Kochfelder können unabhängig vom Backofen mit Strom versorgt und bedient werden, weshalb bei dieser Variante Kochfeld und Backofen auch räumlich voneinander getrennt platziert werden können. Während der Backofen gerne auf ergonomisch bequemer Höhe eingebaut wird, kann das Kochfeld beispielsweise in eine moderne Kücheninsel integriert werden. Voneinander autark bedienbare Küchengeräte bieten grundsätzlich eine optimale Kombination aus Funktionalität, Design und Praktikabilität.

DUNSTABZUGS­HAUBEN

Beim Kochen entstehen neben leckeren Gerichten auch Essensgerüche und Wasserdampfschwaden. Das beste Mittel gegen diese Nebenerscheinungen stellt dabei ganz klar eine Dunstabzugshaube dar – sie befreit die Luft von Fett, Gerüchen und Wasserdampf und lässt Sie somit wieder frei atmen. Bevor es für Sie an den Kauf einer neuen Dunstabzugshaube geht, sollten Sie jedoch auf einige Details achten. Bei Dunstabzugshauben unterscheidet man grundsätzlich zwischen Abluft- und Umluft-Dunstabzugshauben. Bei einer Umluft-Dunstabzugshaube wird der beim Kochen entstehende Wasserdampf angesaugt und mit Hilfe eines Fettfilters gereinigt. Anschließend neutralisiert ein Aktivkohlefilter die Luft, bevor sie schließlich wieder zurück in die Küche geblasen wird.

Bei einer Abluft-Dunstabzugshaube hingegen wird die geruchsintensive Luft mit Hilfe eines Abluftrohres zunächst gefiltert und dann direkt nach draußen befördert. Somit wird keine Luft zurück in die Küche geleitet. Beide Möglichkeiten weisen unterschiedliche Vorteile auf, wobei die Auswahl immer auch von den häuslichen Gegebenheiten abhängig ist. So ist beispielsweise die nachträgliche Verlegung eines Abluftrohres nicht immer möglich oder nur mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden.

Neben der Art der Dunstabzugshaube gilt es aber auch zwischen unterschiedlichen Bauformen zu unterscheiden. Um Ihnen einen besseren Überblick zu ermöglichen, haben wir Ihnen nachfolgend die wichtigsten Bauformen übersichtlich dargestellt.

WANDHAUBE

Bei Wandhauben handelt es sich um eine der beliebtesten Bauformen von Dunstabzugshauben. Wie es der Name bereits vermuten lässt, werden sie an der Wand direkt über dem Kochfeld platziert. Die modernen Geräte zeichnen sich unter anderem durch ihre enorme Leistungsstärke, geringe Geräusche Bildung und hohe Effizienz aus. Damit eignet sich diese Bauform für nahezu jeden Küchentyp, besonders aber für große Küchengrundrisse. Auch in Sachen Design können sich Wandhauben sehen lassen. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Ausführungen und mit zahlreichen Sonderausstattungen.

KOPFFREIHAUBE

Die Kopffreihaube gehört zur Gruppe der Wandhauben, weißt gegenüber der klassischen Ausführung jedoch einen Unterschied auf: Sie besitzt einen abgeschrägten Schirm. Die raffinierte Form der Haube bietet somit mehr Kopffreiheit beim Kochen und verringert die Stoßgefahr an Ecken und Kanten. Diese ausgeklügelte Bauform bietet somit einiges an Komfort, punktet aber auch in Sachen Design. Kopffreihauben lockern das Gesamtbild einer Küche optisch auf und wirken weniger massiv als andere Formen.

DECKENHAUBE

Wer es gerne etwas minimalistischer mag, wird diese Bauform der Dunstabzugshaube lieben. Deckenhauben werden flächenbündig an der Decke über dem Kochfeld montiert. Somit verschwindet die Technik optisch nahezu komplett und das Hauptaugenmerk liegt auf den Küchenmöbeln. Das reduzierte Aussehen der Deckenhaube sorgt dabei nicht nur für eine absolut freie Sicht und viel Kopffreiheit beim Kochen, sondern fördert zusätzlich auch ein offenes Raumgefühl. Diese Bauform bietet neben einer modernen Optik zudem auch eine überzeugende Funktionalität. Aufgrund der größeren Saugfläche über den Rand arbeiten Deckenhauben äußerst effektiv und decken dabei die gesamte Fläche des Kochfeldes optimal ab.

FLACHSCHIRMHAUBE

Flachschirmhauben eignen sich aufgrund ihrer Bauweise vor allem für kleinere Küchengrundrisse. Die platzsparende Bauform wird in den Hängeschrank einer Küchenzeile integriert, wodurch der größte Teil samt Abluftschlauch und Korpus hinter der Möbelfront verschwindet. Lediglich der ausziehbare Schwadenschirm bleibt hier noch sichtbar. Die Flachschirmhaube stellt somit eine nahezu unsichtbare und äußerst praktische Alternative zu den teilweise wuchtigen sonstigen Bauweisen dar.

KOCHFELDABZUG

Im Gegensatz zu den klassischen Modellen an den Wänden, werden Kochfeldabzüge direkt beim Kochfeld platziert. Somit saugen sie den Dunst genau dort ab, wo er entsteht. Dadurch arbeiten Kochfeldabzüge besonders effektiv und Nebelschwaden und Gerüche verteilen sich gar nicht erst großartig im gesamten Raum. Auch in Sachen Optik können die modernen Hauben punkten. So fällt ihr Design derart dezent aus, dass die Dunstabzüge auf den ersten Blick kaum auszumachen sind. Damit eignen sie sich hervorragend für moderne Kücheneinrichtungen und fügen sich optimal in die schlichte und reduzierte Gesamtoptik ein.

LÜFTERBAUSTEIN

Genau genommen handelt es sich bei einem Lüfterbaustein um das Herzstück einer jeden Dunstabzugshaube. Bei dieser Bauform wird lediglich auf den klassischen Haubenkörper und den Kaminschacht verzichtet. Der Lüfterbaustein wird stattdessen ähnlich der Flachschirmhaube flächenbündig in einen Hängeschrank integriert. Somit bietet er eine nahezu unsichtbare Optik und damit einhergehend viele Gestaltungsmöglichkeiten und Planungsfreiheiten.

GESCHIRRSPÜLER

Geschirrspüler bieten den angenehmen Komfort, Besteck, Geschirr, Töpfe und Pfannen nicht von Hand spülen zu müssen. Während dieser Umstand eine deutliche Erleichterung in Sachen Zeit und Arbeit bedeutet, verbrauchen Sie außerdem deutlich weniger Wasser. Ein Geschirrspüler ist somit eine entspannte und zugleich ökologischere Alternative zum Spülen per Hand.

Beim Kauf eines Geschirrspülers haben Sie die Wahl zwischen teilintegrierten oder vollintegrierten Geräten. Beide Varianten lassen sich unauffällig in die Küchenzeile integrieren. Der einzige Unterschied liegt in der Sichtbarkeit der Bedienelemente. Besonders die vollintegrierten Modelle sind dabei von herkömmlichen Küchenschränken optisch kaum zu unterscheiden und fügen sich problemlos in jeden Küchenstil ein.

Grundsätzlich können Sie beim Kauf eines Geschirrspülers zwischen einer ganzen Reihe an unterschiedlichen Designs entscheiden. Aufgrund unterschiedlicher Materialien, Muster und Farben ist die Ihnen gebotene Auswahl enorm groß. Darüber hinaus entwickelt sich auch die Technik immer weiter und mit ihr auch der Geschirrspüler. Von Dosierhilfen über Hygienefunktionen bis hin zu Beladungsautomatiken bieten die modernen Geräte die raffiniertesten Funktionen, die den Arbeitsaufwand in der Küche auf ein Minimum reduzieren.

DER UMWELT ZULIEBE: TIPPS UND TRICKS ZUM ENERGIESPAREN

Mit Hilfe einiger Tipps und Tricks schonen Sie zukünftig nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel. In der nachfolgenden Auflistung erfahren Sie allerhand Wissenswertes zum Thema Energiesparen in der Küche. 

Energie sparen mit Elektrogeräten 

  • Achten Sie beim Kauf von Neugeräten auf die Effizienzklasse und die Verbrauchswerte. Auch bei alten Geräten lohnt es sich häufig, über eine Neuanschaffung nachzudenken. Neue Geräte bieten dabei meist eine bessere Energieeffizienz und aktuellere Funktionen. Damit lassen sich Strom- und gegebenenfalls Wasserverbrauch deutlich reduzieren und Ihr Geldbeutel wird geschont. 
  • Je nach Kochfeld ergeben sich große Einsparpotentiale: Ein Induktionskochfeld nutzt die Energie sehr effizient, indem Hitze nur dort erzeugt wird, wo sie gebraucht wird – direkt am Topf- oder Pfannenboden. Auch Gaskochfelder sind energiesparend: Die volle Temperatur steht innerhalb weniger Sekunden zur Verfügung und kann ebenso schnell auch wieder unterbrochen werden. 
  • Bei einem Urlaub über mehrere Wochen lohnt es sich, den leeren Kühlschrank für diese Zeit abzuschalten – moderne Kühlsysteme verfügen häufig sogar über spezielle Urlaubsmodi. Dadurch verbrauchen Sie in dieser Zeit nicht unnötig viel Strom und sparen bares Geld. Idealerweise lassen Sie den abgeschalteten Kühlschrank etwas offenstehen, um einer Schimmelbildung im Inneren vorzubeugen. 
  • Im Umgang mit der Spülmaschine sollten Sie darauf achten, dass diese bei jedem Spülgang komplett gefüllt ist. Ist sie nur halb voll, verbraucht das Gerät dennoch die gleiche Wassermenge, muss jedoch häufiger laufen. 
  • Nutzen Sie, wenn möglich, entsprechende Haushaltskleingeräte (Wasserkocher, Eierkocher und Kaffeemaschine), denn diese sind deutlich sparsamer als der Herd. Ebenso verhält es sich mit Toaster oder Kleingrill – der Backofen verbraucht im Vergleich dazu fast dreimal so viel Energie. Achten Sie beim Kauf aber unbedingt auf ein erstklassiges Energielabel! 

Energie sparen beim Kochen und Backen 

  • Nutzen Sie vorhandene Restwärme, die auf Elektroherden entsteht, clever aus und schalten Sie das Kochfeld bereits 5 Minuten vor Ende der Garzeit aus. Die gespeicherte Hitze reicht aus! 
  • Verwenden Sie beim Kochen mit Pfannen und Töpfen einen Deckel. Somit kann sich die Hitze innerhalb des Kochgeschirrs besser halten und Sie sparen auch an dieser Stelle wieder Energie und bares Geld. 
  • Nutzen Sie bei Ihrem Backofen eher Umluft als Ober-/Unterhitze, denn diese verteilt die Hitze wesentlich besser im gesamten Backofen und es können mehrere Backbleche gleichzeitig genutzt werden. Außerdem gibt es bei Backöfen mit Umluft häufig einen Nachlauf, der ebenso wie bei Elektroherden die Temperatur noch eine Zeit lang beibehält, sodass Sie ihn früher abschalten können. Auch das Vorheizen ist bis auf wenig Ausnahmen (z.B. Pizza) verzichtbar! 
  • Nutzen Sie beim Aufstellen von Kochwasser für Nudeln, Kartoffeln und Co. bereits heißes Wasser aus der Leitung. Damit reduzieren Sie die Zeit bis zum Aufkochen um ein Vielfaches und sparen gleichzeitig Energie und Geld. Immer beliebter werden übrigens sogenannte 100°C Kochend-Wasserhähne, bei denen direkt aus dem Wasserhahn kochend heißes Wasser entnommen werden kann, das nicht mehr weiter erhitzt werden muss. 
  • Tauen Sie gefrorene Speisen vorher auf, denn dann benötigen Sie weniger Energie zum Zubereiten. 
  • Stellen Sie keine warmen Speisen in den Kühl- oder Gefrierschrank, und vermeiden Sie unnötiges oder langes Öffnen. 

Unsere Küchenberater beraten Sie gerne zu besonders umweltverträglichen Geräte, die sich sowohl durch einen signifikant geringeren Energieverbrauch als auch eine nachhaltige Produktion auszeichnen.

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