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KÜCHENGRIFF - HIER WIRD ANGEPACKT

Neben den Fronten und der Arbeitsplatte gehören sie zu den wohl wichtigsten Gestaltungselementen einer Küche: Die Küchengriffe. Dabei stellt sich die Frage nach dem passenden Küchengriff meist erst gegen Ende der Küchenplanung und wird oftmals recht spontan entschieden. Die Entscheidung ist dabei häufig eine Sache des Bauchgefühls und selbstverständlich auch der Optik, die tatsächliche Praktikabilität hingegen kommt gerne etwas zu kurz oder wird sogar gar nicht beachtet. Das ist allerdings ein Fehler, immerhin sollte Ihre neue Küche in jeder Hinsicht perfekt auf Sie und Ihre Bedürfnisse abgestimmt sein und Design und Funktionalität miteinander im Einklang stehen.

FUNKTIONALITÄT VOR OPTIK

Eine Küche ist heutzutage weitaus mehr als nur ein Ort zum Kochen. Bei ihr handelt es sich nicht selten um den zentralen Mittelpunkt des häuslichen Lebens, an dem Freunde und Familie zusammenkommen und gemeinsam miteinander Zeit verbringen. Umso wichtiger ist es, dass die Küche gemütlich und optisch schön anzuschauen ist. Das alleine ist aber noch lange nicht alles, immerhin sollte der eigentliche Zweck einer Küche nicht aus den Augen verloren gehen: Das Kochen. Damit genau dieses problemlos und schnell von der Hand geht, ist die gesamte Küche unbedingt bedacht und funktionell zu gestalten – so verhält es sich auch bei den Küchengriffen. Denn nicht jeder Küchengriff, der schön aussieht ist gleichzeitig auch praktisch. So eignen sich beispielsweise kleine Knopf- oder Muschelgriffe keinesfalls für schwere Schranktüren oder große Auszüge, in diesem Fall ist man mit einem Bügelgriff, einer Griffleiste oder einem Stangengriff besser bedient. Außerdem spielt auch die Küchenanordnung eine wichtige Rolle bei der Auswahl der richtigen Griffe. Diese müssen beispielsweise bei einer U-förmigen Küche so gestaltet sein, dass die anliegenden Schränke und Auszüge in ihrer Funktion nicht beeinträchtigt werden und sich ohne Probleme öffnen und wieder schließen lassen.

AUSPROBIEREN ERWÜNSCHT

Bevor Sie sich für einen Küchengriff entscheiden, sollten Sie die verschiedenen Varianten und Modelle in jedem Fall vorab einmal getestet haben. Nur so können Sie feststellen, welche Form und welches Material Ihnen am meisten zusagt. Lassen Sie sich für diese Entscheidung unbedingt ausreichend Zeit, immerhin wird Sie Ihre neue Küche über viele Jahre hinweg begleiten.

ANORDNUNG VON KÜCHENGRIFFEN

Küchengriffe können auf unterschiedliche Weise an den Küchenelementen angebracht werden. Dabei dienen die Positionen einerseits der Optik, andererseits unterstützen sie aber auch einen benutzerfreundlichen Umgang. In den letzten Jahren hat sich besonders die Kombination aus waagerecht und senkrecht montierten Griffen bewährt. Während die Griffe an den Schranktüren, beispielsweise am Kühlschrank, häufig senkrecht angebracht werden, sind solche an den Schubladen und Auszügen meist waagerecht montiert.

GRIFFLOSE KÜCHEN

Das grifflose Küchendesign ist in den vergangenen Jahren zunehmend in den Fokus einer modernen Küchengestaltung gerückt. Bei diesem Küchenstil entstehen nahtlose Übergänge und die Fronten scheinen regelrecht miteinander zu verschmelzen. Dieser Umstand ermöglicht eine unaufdringliche und besonders harmonische Optik. Klare Linien lassen die Küche elegant und puristisch wirken und gelten bei diesem Design als absolut stilbestimmend. Beim Öffnen der Schrankelemente und Auszüge haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Techniken. Griffmulden, Push-to-open-Technik oder auch modernste elektronische Sensoren erleichtern den Küchenalltag an dieser Stelle ungemein.

GRIFFMULDEN

Griffmulden stellen eine einfache wie auch optisch ansprechende Alternative zu herkömmlichen Küchengriffen dar. Sie werden in den Küchenfronten eingefräst und ordnen sich der gesamten Optik somit hervorragend unter. Meist erstrecken sich die Griffmulden über die gesamte Länge eines Küchenschrankes oder Auszuges, wodurch sich diese problemlos öffnen und wieder schließen lassen. Es besteht außerdem die Möglichkeit die gefrästen Mulden zusätzlich mit Aluminium oder Edelstahl zu verkleiden oder mit modernen LED-Leuchten zu beleuchten – so können je nach Belieben zusätzliche optische Highlights gesetzt werden.

PUSH-TO-OPEN-TECHNIK

Bei der Push-to-open-Technik muss kein Eingriff in die Optik der Küchenfront vorgenommen werden. Die leichte Ausübung von Druck auf der Küchenfront reicht bereits aus um Schubladen und Türen zu öffnen. Dieser Umstand ist besonders im hektischen Küchenalltag von großem Vorteil, denn selbst wenn man mal alle Hände voll hat, können die Küchenschränke problemlos mit einem Ellenbogen oder dem Knie geöffnet werden.

ELEKTRONISCHE SENSOREN

Sie gehören zu den absoluten Hightech-Features: Elektronische Küchensensoren. Die innovativen Sensoren werden in den Küchenschränken verbaut und reagieren bereits auf kleinste Berührungen. Diese moderne Technik ermöglicht das Öffnen von Schränken und Auszügen somit von ganz alleine.

WEITERE TIPPS FÜR DIE PLANUNG EINER GRIFFLOSEN KÜCHE

Auch bei der Planung einer grifflosen Küche sollte man sich bei der Entscheidung für eines der Bediensysteme genügend Zeit lassen. Dabei spielen nicht nur Ästhetik und preisliche Unterschiede eine wichtige Rolle, sondern vor allem die Benutzerfreundlichkeit. Das Konzept sollte daher in jedem Fall Ihren Anforderungen und Wünschen entsprechen und sich für Sie in der Handhabung eignen.

Auch das Material der Küchenfronten kann durchaus Einfluss auf die Entscheidung für oder gegen eine grifflose Küche haben. So zeichnen sich besonders auf hochglänzenden Fronten Fingerabdrücke deutlich ab. Die matten Oberflächen hingegen sind um einiges anfälliger für Fettflecken. Somit empfiehlt sich auch in dieser Hinsicht die gründliche Überlegung der Vor- und Nachteile sämtlicher Griff-Systeme.

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